Klasse 4 unterwegs am Mittelrhein

Am Mittwoch, den 26.6 fuhren wir Viertklässler in unser Schullandheim nach Bacharach.

Doch zuerst ging es nach Boppard. Dort kletterten wir an Felswänden mit einer Ausrüstung, die wir uns zuvor bei einer Tankstelle ausgeliehen haben. Das war aufregend und ganz schön anstrengend. Nach dem Klettern wanderten wir noch eine ganze Weile bis wir an einen Sessellift kamen, der uns dann wieder sicher nach unten brachte. Abends kamen wir nach einem anstrengenden Aufstieg bei unserer Jugendherberge, der Burg Stahleck, an. Unsere Zimmer waren in einem Turm. Nachdem wir uns am zweiten Tag mit einem leckeren Frühstück gestärkt hatten, ging es wieder bergab. Mit der Bahn fuhren wir nach St. Goar. Auf der Burg Rheinfels bekamen wir eine interessante Führung durch Wehrgänge und erfuhren was „Flintenweiber“ waren, mit welchen selbstproduzierten Mitteln man Gegner begoss, entdeckten Verliese und erfuhren in der Schlachtkammer, wie man damals wirklich alle Teile von Tieren verwendet hatte. Dann ging es mit einer Fähre auf die andere Rheinseite, nach St. Goarshausen. Nach dem Einkaufen fuhren wir mit dem Bus auf den Loreleyfelsen. Oben angekommen stärkten wir uns mit allerlei Leckerem. Mit frischer Kraft ging es zur Sommerrodelbahn, wo man nach kurzer Zeit kleine Nachwuchsrennfahrer sehen konnte. Dann genossen wir noch den tollen Ausblick vom Felsen, bevor es wieder zurück nach Bacharach ging. Am Rhein ließen wir uns unsere Pizzen schmecken und kühlten unsere müden Füße ein wenig ab. Am letzten Tag fuhren wir zuerst mit der Bahn nach Bingen. Wir gingen an Bord einer Personenfähre, die uns nach Rüdesheim übersetzte. Mit einer Gondel schwebten wir über den Reben zum Niederwalddenkmal. Dahinter gab es eine Adlerwarte, die sich um verletzte Greifvögel kümmert. Dort erfuhren wir so manches über diese interessanten Tiere. Nach der Abfahrt in der Gondel ging es wieder mit der Fähre zurück. Bevor unser Zug fuhr, konnten wir unseren Schullandheimaufenthalt gemütlich mit einem Eis auf dem Wasserspielplatz ausklingen lassen.

Danke an die tolle Unterstützung durch unsere Begleiteltern: Frau Carbone, Frau Wimmer, Herr Lippoth und Herr Parasidis